Dos und Don’ts beim Etikettieren

So vermeiden Sie die häufigsten 10 Fehler beim Etikettenkauf und deren Lagerung

Handauszeichner-mit-Etikette

Um die Deklarationspflicht in der Schweiz zu erfüllen, wird auch heute noch vorwiegend auf Etiketten gesetzt. Auf den Etiketten finden sich neben dem Preis auch Informationen wie z.B. das Verfallsdatum oder die Chargen-Nummer.  Es ist wichtig zu wissen, welche Informationen sich auf dem Etikett befinden müssen; genauso essentiell ist es, das richtige Etikett zu wählen.

Es gibt inzwischen eine riesige Auswahl an unterschiedlichen Etiketten. Da wird es zusehends anspruchsvoller, die Übersicht zu behalten und das Etikett zu finden, das für die eigene Anwendung am besten passt. Erfahren Sie, was es beim Kauf oder beim Umgang mit Etiketten zu beachten gibt und wie Sie sich vor Fehlern beim Etikettenkauf sowie deren Lagerung schützen können.

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#1 Etikett klebt zu stark

Bei Etiketten gibt es zahlreiche Gummierungen. Der Gummierungsgrad sagt aus, wie stark das Etikett auf seinem Untergrund haftet. Etiketten kommen in unterschiedlichen Branchen und Bereichen zum Einsatz. Dadurch kann es vorkommen, dass für die jeweilige Anwendung die falsche Gummierung gewählt wird.

Besonders ärgerlich ist es, wenn das Etikett gut sichtbar an der Ware platziert wurde und es sich kaum mehr ablösen lässt. Im besten Fall gelingt es, das Etikett unter laufendem Wasser mit etwas Spülmittel abzureiben. Je nach Untergrund können sich Klebereste aber als äusserst hartnäckig erweisen. Das ist zeitaufwendig und mühsam; und oft bleiben trotzdem noch letzte Klebereste zurück. Im schlimmsten Fall ist die Klebekraft so stark, dass die Ware beim Versuch, das Etikett zu entfernen, beschädigt wird.

«Häufig wird sich aus Kostengründen oder aus Diebstahlschutzgründen für eine starke Gummierung entschieden. Wer seine Ware vor Dieben schützen möchte, ist mit Etiketten mit Sicherheitsschnitt besser beraten. Diese Spezialschnitte wurden nämlich eigens zur Diebstahlprävention entwickelt. Eine Lösung, die sich bewährt hat.»

Daniel Kühnis, Geschäftsführer der Kühnis Solutions AG

#2 Etikett geht zu schnell ab

Das andere Extrem ist, wenn das Etikett nicht die nötige Klebekraft aufweist und viel zu schnell abfällt. Auch hier wurde die Gummierung nicht beachtet. Oftmals werden viele Produkte hintereinander ausgezeichnet. Eine einzige Rolle mit zu niedriger Klebekraft kann deshalb einen riesigen Schaden hinterlassen. Die ursprünglich deklarierte Ware gilt plötzlich wieder als undeklariert und muss erneut ausgezeichnet werden. Ähnlich gravierende Folgen hat die falsche Etikettenwahl, wenn er bei der Datumsauszeichnung bei Lebensmitteln passiert. Lässt sich plötzlich das Abpackdatum der Tiefkühlkost nicht mehr zuordnen, müssen unter Umständen viele oder gar alle Lebensmittel entsorgt werden.

#3 Etikett passt nicht fürs vorhandene Etikettiergerät

Die meisten günstigere Auszeichnungsgeräte benötigen zwingend Etiketten, die einen Transportschnitt haben. Die Transportschnitte im Trägerpapier sind Markierungen, die für den korrekten Transport der Etiketten im Gerät sorgen. Wird demnach aus Versehen eine Rolle ohne Transportschnitt in einem Gerät verwendet, das einen solchen benötigt, kommt es zu einem Stau. Ein Etikettieren ist so nicht möglich.

Händler mit Meto Handauszeichnern brauchen sich die Frage «Transportschnitt oder nicht?» nicht stellen, da Meto-Geräte zwar keine Etiketten mit Transportschnitt benötigen, aber alle Etiketten mit Transportschnitte spenden können.

Barcode-Etiketten-farbig

#4 Etikettenrollen sind zu gross

Manchmal liegt es nicht am Etikett selbst, dass es im jeweiligen Gerät nicht gespendet werden kann, sondern an der gesamten Rolle. Hier gilt es die Rollengrösse zu beachten. Zu grosse Rollen passen oftmals nicht in die Spendegeräte. Rollenware oder grössere Formate dienen der Anbringung ohne Spendegerät, also per Hand. Das macht die Deklaration sehr mühsam und zeitraubend.

Auch wenn Etiketten mehrbahnig auf den Rollen aufgetragen sind, ist eine schnelle Etikettierung kaum mehr möglich. Die Rollen sind nicht nur zu breit; es fehlt generell an Handauszeichnern und Spendegeräten, die mehrbahnige Etiketten handeln können.

Den vollständigen Artikel finden Sie in der aktuellen Printausgabe 03/21 der Handel Heute, Kategorie point of sale (Seite 26-28).

EXTRA TIPP

So erhalten Sie garantiert die richtigen Etiketten:

  • Verwendungszweck
  • Art der Weiterverarbeitung (Spendegeräte, von Hand, etc.)
  • Ggf. vorhandenes Etikettiergerät
  • Grösse des Etiketts (Breite x Höhe)
  • Ggf. Kerndurchmesser und max. Aussendurchmesser
  • Material
  • Gummierung (=Klebekraft)
  • Farbe
  • Mit oder ohne Vordruck
  • Stückzahl (Jahresbedarf)

Benötigen Sie Unterstützung? Wir helfen Ihnen gerne die für Sie passende Etikettierlösung oder Etiketten zu finden 071 760 07 07 – info@kuehnis-solutions.ch

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